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The Zolge

In den Achtzigern gehörten The Zolge zum festen Bestandteil der Untergrund-Szene Japans. Mit ihrem lauten, rebellischen Sound und ihrem wilden Erscheinungsbild trugen sie deutlich zur Entwicklung der Rock-, Punk- und Gothicbewegung ihres Landes bei.
Profil
Infobox

Art
Band, aufgelöst (1993)

Gründung
1983

Musikstil
Gothic, Punk

The Zolge wurde im Jahre 1983 vom Sänger Haruhiko Ash gegründet. Dabei standen ihm Gitarrist Taki, Bassist Hideki und Drummer Iyo zur Seite. Die ersten Auftritte absolvierten sie noch im selben Jahr, ihre ersten Veröffentlichungen erschienen dann im Folgejahr 1984 in Form des Albums „Crisis my guest“ sowie der Live-Single „Over alive“. Letztere enthielt nur zwei Songs, „Peak alive“ und „(Never be off your) Guard“, aufgenommen während eines Konzertauftritts im Juni.

1985 tauchten The Zolge mit den beiden Songs „Suicide“ und „Live for die“ auf der Compilation „Rebel Brain Factory“ auf.
Während ihre ersten zwei Tonträger über das Label Dogma Records vertrieben wurden, lief die 1986er Single „My Guest Crisis“ über Hanoi Punk Records. Doch schon die nächste EP „Feel no fear“ sowie die Single „In a target“, die noch im selben Jahr erschienen, wurden wieder unter Dogma Records veröffentlicht.

1987 erblickten die EP „Catholic Day“ und die gleichnamige Single das Licht der Welt. Anschließend konnte die Band erst im Herbst 1989 wieder eine Veröffentlichung verzeichnen: Diese gestaltete sich in Form eines Mini-Albums und trug den Titel „A prayer for the dying“. Nachdem 1990 ein weiteres Album veröffentlicht wurde, erschien ebenfalls in diesem Jahr eine Memorial-EP unter dem Titel „Russian Roulette“ zu Ehren des US-Musikers Stiv Bators. Dieser war im Juni an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstorben.

In den Jahren 1991 und 1992 nahmen The Zolge am jährlichen Extasy Summit teil, einer Veranstaltung des Labels Extasy Records. Unter diesem veröffentlichten sie im März 1992 auch ihr Best of-Album „Deadly Sanctuary“, bevor sie sich 1993 auflösten.

Neben der Band betrieb Haruhiko Ash in Tokyo auch einen Club namens „Eve the New Church“, einem Treffpunkt für japanische Gothic- und Underground-Bands. Darüber hinaus pflegte er Kontakt zu vielen westlichen Künstlern aus der Punk-Szene wie dem bereits erwähnten Stiv Bators, Sänger der Band Lords of the New Church. Aber auch zu The Damned, Patricia Morrison, Hanoi Rocks, The Ramones, Johnny Thunders und anderen hatte er ein kollegiales bis freundschaftliches Verhältnis.

1999 gründete Haruhiko Ash sein Solo-Projekt Eve of Destiny, welchem 2002 Gitarrist Közi (Malice Mizer) beitrat. Die Spuren der übrigen Mitglieder von The Zolge verlaufen nach der Trennung im Sand.


Musikstil In ihren Anfängen präsentierte sich der Sound von The Zolge in klassischer Punk-Manier mit einfachen, leicht nachzuspielenden Gitarren- und Bassläufen. Es gelang ihnen, die Aggression, Frustration und Rebellion des Punk-Ursprungs zu transferieren. Mit der Zeit wurden ihre Songs zunehmend melodiöser und die allgemeine Grundatmosphäre driftete teilweise in den Gothic-Bereich, was jedoch für eine dichtere Stimmung sorgte. Dennoch behielten sie deutliche Züge des Punks bis zum Schluss bei.



Mitglieder Gesang: Haruhiko Ash
Gitarre: Taki
Bass: Hideki
Drums: Iyo



Diskographie Japan
Datum Titel Typ
21.03.1992 Deadly Sanctuary Compilation
00.00.1990 Russian Roulette EP
00.00.1990 Apocalypse Love Album
25.10.1989 A prayer for the dying Mini-Album
00.00.1987 Catholic Day Single
00.00.1987 Catholic Day EP
00.00.1986 In a target Single
00.00.1986 Feel no fear EP
00.00.1986 My Guest Crisis Single
00.00.1984 Crisis my guest Album
00.00.1984 Over alive Live-Single
Autor:
Lektor: Elsa Philipp
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 13.01.2013
Bildcopyright: The Zolge


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