Sky Crawlers

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Bildcopyright: Production I.G

Wenn man nur lebt, um zu töten oder getötet zu werden, kann man das leben nennen? Wenn alles, was man tut, einen Sinn hat, den man aber niemals erfahren wird, hat dann das Leben wirklich einen Sinn? Und so beginnt eine Geschichte, die voller Fragen steckt.

Inhalt

Kildren gelten als die „menschlichen“ Kampfmaschinen schlechthin. Sie sehen aus wie Kinder und altern niemals. Einer dieser Sorte ist Yuichi. Der Preis für seine ewige Kindheit ist, dass er sich an rein gar nichts erinnert. Er weiß nicht, wer er ist und woher er eigentlich kommt. Die einzige Information, die er hat, ist, dass er an eine neue Station versetzt wurde und von hier aus seinen Flieger steuern wird, um andere zu töten. Oder, sollte er versagen, getötet zu werden. Allerdings scheint irgendetwas seltsam an diesem System.

Denn irgendwie überkommt ihn das Gefühl, sich an Dinge oder Personen zu erinnern, die er eigentlich niemals zuvor gesehen hat. Auch sein neues Flugzeug liegt ihm mehr als perfekt, selbst wenn er niemals mit dem Vorbesitzer sprechen konnte.
Trotz allem ist er niemand, der besonders viele Fragen stellt, vielleicht aber auch, weil es sowieso nichts bringt. Wann immer er Hinweise auf sein Déjà-vu von sich gibt, wird er ignoriert, ebenso wenn er versucht, etwas über seinen Vorgänger zu erfahren. Also lässt er es gut sein und versucht die Sache ruhen zu lassen und sich seine eigene Meinung dazu zu bilden.
So lebt er sich in seine neue Situation ein, besucht mit seinem Zimmerkameraden ein Bordell und freundet sich mit der Tochter seiner Chefin an. Allerdings kann er nicht umhin, es seltsam zu finden, dass diese strenge und verschlossene Frau ein Kind zur Welt gebracht hat – nicht zuletzt auch, weil sie selbst eine Kildren ist und niemals erwachsen werden kann. Jedoch kann er sich nicht helfen. Trotz oder vielleicht genau wegen ihrer Art fühlt er sich zu ihr hingezogen. So kommt er mit seiner undurchschaubaren Miene ganz langsam den Geheimnissen um seine Vergangenheit, den Kildren, aber auch seiner Vorgesetzten näher. Aber ist das wirklich eine gute Sache?

Fazit!

Ein Film, der viele Fragen aufwirft, jedoch meist „nur“ Yuichis Alltag zeigt. Oftmals treten die Geheimnisse nur nebenher an die Oberfläche und man hat ansonsten auch Zeiten, in denen nichts passiert. Wer sich also schnell langweilt und nicht unbedingt viel denken möchte, der sollte sich vielleicht nach einem anderen Film umsehen. Der Soundtrack zum Film wurde von dem allseits bekannten und belieben Kenji Kawai produziert, der unter anderem für die musikalische Untermalung bei „Ghost in the Shell“ oder den Live-Action-Filmen zu „Death Note“ und „Gantz“ verantwortlich war.

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