Inhalt
Ja, sie ist arm. Eigentlich sogar ziemlich arm, seit ihr Vater aufgehört hat, als Polizist zu arbeiten. Doch abgesehen davon, dass sie jeden Tag eine lange Strecke mit dem Fahrrad zur Schule fahren muss und sich ihre Mitschülerinnen über sie lustig machen, ist es ihr eigentlich eher egal. Irgendwie ist sie damit klar gekommen und wird auch weiterhin ihr Leben so geordnet, wenn auch ein wenig knausrig und anstrengend, verbringen. Doch dieser Tag soll aus Rinka eine vollkommen neue Person machen.
Denn auf ihrem Heimweg sieht sie… einen fliegenden Pinguin? Genau, also nichts wie hinterher, denn wenn sie ihn fangen könnte, hätte sie sicher erst einmal ausgesorgt. Doch plötzlich erscheint ein seltsamer Schwarm glänzender Fische am Himmel. Sie kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als sie von einem Jungen überrascht wird, der wie aus dem Nichts plötzlich auf ihrem Gepäckträger steht. Doch lange Zeit um sich zu unterhalten haben die beiden nicht, denn auf einmal schwimmt der Fischschwarm genau durch das Mädchen, das gar nicht weiß wie ihr geschieht. Rinka hat jedenfalls erst einmal genug von diesen komischen Geschehnissen und beschließt, nach Hause zu gehen. Erschöpft schläft sie noch in ihrer Kleidung ein, doch als sie wieder aufwacht, ist der Spuk noch lange nicht zu Ende. Urplötzlich fällt sie durch den Boden der Wohnung und verliert dabei auch noch sämtlich Kleidung, abgesehen von der Unterwäsche. Sie landet ein paar Wohnungen weiter unten auf einem Tisch und versucht so schnell es geht wieder nach Hause zu kommen und ihren Vater anzurufen.
Geschockt von dem Hilferuf seines „kleinen Mädchens“ eilt der große Daddy zu Hilfe, doch besonders weit kommt er nicht, denn aus irgendeinem Grund zieht er metallene Gegenstände, besonders Autos, an.
Zu Rinkas weiterer Überraschung taucht auch noch der Junge vom vorherigen Tag auf und erklärt ihr, dass sie wohl ESP-Kräfte habe und durch Dinge gehen könnte. Auch er kann solche einsetzen, jedoch liegt seine Fähigkeit im Teleportieren. Auch ihr Vater scheint nun davon betroffen zu sein. Jeder der die geheimnisvollen Fische berührt hat, hat nun übermenschliche Fähigkeiten und das stellt Rinka vor Probleme. Zum einen muss sie sich darum kümmern, dass sie nicht entdeckt werden und mit ihren und den Kräften ihres Vaters umgehen lernen und zum anderen bemerkt sie, dass der Junge, der ihr geholfen hat, gegen diejenigen angeht, die ihre Kräfte missbrauchen um Böses zu tun. Somit hilft sie ihm und das ist nicht immer ganz ungefährlich.
Fazit!
„Tokyo ESP“ zeichnet sich nicht nur durch eine lustige Story und schöne Zeichnungen, sondern auch durch einige Farbseiten aus. Diese sind nicht nur Artworks, sondern teilweise auch Seiten aus dem Manga-Geschehen selbst. Der Manga orientiert sich an dem Tokyo von 2010 – dem Erscheinungsdatum der Geschichte. So sieht man hier auch den Sky Tree im Aufbau. Es handelt sich um einen „2 in 1 Band“. Somit findet ihr die ersten beiden Bände des Originalmanga in einem wieder. Der Zeichner machte sich hierzulande auch schon durch „Ga-Rei – Monster in Ketten“ einen Namen.
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