Aishiteruze Baby

Geschrieben von
Bildcopyright: Tokyopop, Shueisha, Yoko Maki

Was passiert, wenn ein Weiberheld plötzlich Verantwortung für ein fünfjähriges Mädchen übernehmen muss? Und was ist wahre Liebe?

Inhalt

Kippei Katakura ist in der Schule immer locker drauf. Er flirtet gerne mal mit dem einen oder anderen Mädchen und ist deswegen auch nicht zuletzt der Frauenschwarm schlechthin. Kein Wunder also, dass er immer viel beschäftigt ist. Nur eine Sache verwundert seine zahllosen Verehrerinnen: Warum, wenn er doch mit all ihnen ausgeht, nimmt er nie ein Mädchen mit nach Hause? Nun, die Antwort ist leichter als man sich vielleicht denken sollte, denn auch das Gerücht er wohne mit einer Frau zusammen ist nur die halbe Wahrheit. Der richtige und triftige Grund ruft ihn nämlich eines Mittags nach der Schule unverhofft an und macht ihm einen Strich durch sein nächstes Date: Es ist seine Schwester.


Und wie Kippei schon seit klein auf erfahren musste ist sie sehr gewalttätig, wenn nicht alles nach ihrer Pfeife tanzt. Somit verschwindet er umgehend nach Hause und staunt nicht schlecht, als er ein kleines Mädchen von gerade Mal fünf Jahren vor sich sieht. Und noch viel mehr schockt ihn, dass sich die gesamte Familie um den Esszimmertisch versammelt hat und eine depressive Stimmung im Raum verteilt.

Auf eine Erklärung muss er jedoch nicht lange warten, denn schon bald erhebt seine Schwester das Wort und erklärt ihm die ganze Situation. Yuzuyu, seine fünfjährige Cousine, wurde von seiner Tante einfach bei ihnen abgesetzt. Nach dem Tod ihres Mannes fühlt sie sich psychisch nicht mehr im Stande, die Kleine gut aufzuziehen. Darum sollen sie doch bitte für sie Sorgen, bis sie soweit wäre, Yuzuyu wieder abzuholen. Das jedenfalls stand in dem Brief, den das Kind bei sich hatte.
An der ganzen Sache ließ sich nun natürlich auch nichts mehr ändern, also war guter Rat teuer. Wer sollte sich von nun an um sie kümmern? Und da sein Schwesterhez hier sowieso das Wort hatte, fackelte sie nicht lange und schrieb dem armen, unwissenden Kippei die Verantwortung zu. Anfangs noch sehr geschockt, entwickelt er doch schon recht bald väterliche Gefühle für das kleine tapfere Mädchen. Er kommt zwar oft zu spät zur Schule und hat keine Zeit für Verabredungen mehr, dafür möchte er aber gerne mehr über ihre kleine Welt erfahren. Doch natürlich lassen auch eifersüchtige Mädchen, kleine und große Probleme des Alltags und mehrere Fragen nicht auf sich warten…

Fazit!

„Aishiteruze Baby“ wurde von März 2002 bis Dezember 2004 in Shueishas berühmten „Ribon“ Magazin veröffentlicht, in dem unter anderem auch schon Serien wie „Shinshi Doumei Cross“, „Marmalade Boy“, „Chibi Maruko-chan“, oder „Nana“ veröffentlicht wurden. Der Manga erschien ebenfalls in sieben Bänden, welche auch auf Englisch und Französisch übersetzt wurden. 2004 entstand dann eine gleichnamige Anime-Serie zu Yoko Makis Vorlage. Der Anime umfasst 26 Episoden und lief erstmals vom 3. April bis zum 9. Oktober 2004.

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